Nubien - Nord-Sudan

Zu den Pyramiden der schwarzen Pharaonen

+ Archaische Brunnen in der Bayuda-Wüste

+ Bootsfahrt am Nil u. Nubische Dörfer

+ „bebilderte“ Tempel von Naga u. Musawwarat

Der Sudan ist einer der größten und geheimnisvollsten Staaten Afrikas. Inmitten der Nubischen Wüste erlebte das Reich von Kusch im 17. und 16. Jh. v. Chr. seine erste Hochblüte. Schwarzafrikanische Herrscher errichteten vor allem vom 8. Jh. v. Chr. bis ins 3. Jh. n. Chr. kunstvolle Pyramiden und Tempelanlagen.

+ Archaische Brunnen in der Bayuda-Wüste + Bootsfahrt am Nil u. Nubische Dörfer + „bebilderte“ Tempel von Naga u. Musawwarat Der Sudan ist einer der größten und geheimnisvollsten Staaten Afrikas. Inmitten der Nubischen Wüste erlebte das Reich von Kusch im 17. und 16. Jh. v. Chr. seine erste Hochblüte. Schwarzafrikanische Herrscher errichteten vor allem vom 8. Jh. v. Chr. bis ins 3. Jh. n. Chr. kunstvolle Pyramiden und Tempelanlagen. + Archaische Brunnen in der Bayuda-Wüste + Bootsfahrt am Nil u. Nubische Dörfer + „bebilderte“ Tempel von Naga u. Musawwarat Der Sudan ist einer der größten und geheimnisvollsten Staaten Afrikas. Inmitten der Nubischen Wüste erlebte das Reich von Kusch im 17. und 16. Jh. v. Chr. seine erste Hochblüte. Schwarzafrikanische Herrscher errichteten vor allem vom 8. Jh. v. Chr. bis ins 3. Jh. n. Chr. kunstvolle Pyramiden und Tempelanlagen.

1. Tag: Wien/München - Istanbul - Khartum. Linienflug am frühen Nachmittag mit Turkish Airlines nach Istanbul. Weiterflug nach Khartum (ca. 20.10 - 23.35 Uhr) - Transfer zum Hotel.

2. Tag: Khartum - Karima. Die Fahrt geht auf der Schnellstraße Richtung Norden durch Steppenlandschaften und Wüste bis zum Nilknie nahe Kurti und weiter nach Karima, das am Fuße des „heiligen“ Jebel Barkal liegt. Übernachtung im Rest-House in Karima.

3. Tag: Jebel Barkal - El Kurru - Karima. Der Jebel Barkal, auch „nubischer Olymp“ genannt, ragt unvermittelt aus der Wüste empor. Der rote Tafelberg war Sitz der ägyptischen Götter, Stätte der Regentschaft der nubischen Könige und Orientierungspunkt für Karawanen. Am Fuße des Jebel Barkal besuchen wir die weitläufigen Ausgrabungen (UNESCO-Welterbe) mit dem großartigen Tempel des Pharao Taharqa. Im nahen El Kurru sehen wir den versteinerten Wald mit gewaltigen Baumstämmen und die beeindruckenden Gräber der Nekropole von Napata.

4. Tag: Alt-Dongola - Nubische Dörfer - Karima. Ein langer, überaus interessanter Tag erwartet uns: In Alt-Dongola (Königreich Makuriya, 7. - 14. Jh.) besuchen wir einzigartige koptische Kirchen, die am Ufer des Nils erbaut wurden. Inmitten von gelben Sanddünen und Palmen wohnen die Menschen in kleinen Dörfern - die Häuser sind bunt bemalt mit verschiedensten Motiven in Naturfarben. Hier, im Zentrum Nubiens, wird noch die alte nubische Sprache gepflegt. Am Abend Rückkehr nach Karima.

5. Tag: Bootsfahrt am Nil - Nuri. Am Vormittag erkunden wir den Markt von Karima sowie bei einer Bootsfahrt den Abschnitt des 4. Katarakts. Am Nachmittag besuchen wir die Nekropole in Nuri - mit zahlreichen Pyramiden u.a. der von Pharao Taharqa.

6. Tag: Karima – Bayuda-Wüste - Atbara - Meröe. Wir überqueren den Nil und machen uns auf den Weg durch die Bayuda-Wüste, die sich zwischen 4. und 6. Nilkatarakt erstreckt. Schwarze bizarr geformte Basaltfelsen wechseln mit Wadis mit minimaler Vegetation ab. Durch das Wadi Abu Dom mit seinen archaischen Brunnen erreichen wir den Nil nahe Atbara. Mit einer Fähre überqueren wir den Fluss - wie eine Fata Morgana erscheinen die mehr als 40 Pyramiden von Meröe, die Teil der Königlichen Nekropole sind

7. Tag: Meröe - Nekropole und königliche Stadt. Die älteste Kunde vom Reich der schwarzen Pharaonen tief im Süden des Niltals kam von Herodot, der vom Reichtum der „Aithiopen“, wie er das Volk nannte, tief beeindruckt war. Durch den Kontakt mit den aggressiven, aber kulturell hochstehenden Ägyptern gewann das Reich Kusch zusehends selbst kulturelles Profil - Meröe wurde zur Drehscheibe des Handels zwischen Mittelmeer und Ostafrika. Edle Hölzer, Öle, Elfenbein und Straußenfedern wurden von Karawanen nilabwärts gebracht. Die schwarzen Fürsten umgaben sich mit einzigartigen Bauten - so entstanden zwischen dem 3. Jh. v. Chr. und dem 4. Jh. n. Chr. die Pyramiden von Meröe (UNESCO-Welterbe). Dicht gedrängt erheben sich 40 mehr oder weniger gut erhaltene Pyramiden auf einem Plateau östlich des Nils. Nirgendwo stehen mehr Pyramiden als hier. Bei unserer Besichtigung erkunden wir auch die königliche Stadt mit dem Sonnentempel.

8. Tag: Meröe – Tempel von Naga und Musawwarat – Khartum. Am Morgen fahren wir auf Pisten durch eine flache Landschaft mit Kameldornakazien zu den Tempeln von Naga: die Heiligtümer (Apedemak- und Amon-Tempel) sind reich mit Reliefs verziert. Nahe von Naga liegt Musawwarat, eine riesige Tempelanlage, die gemeinsam mit der Palastanlage in einem Talkessel liegt. Der ungewöhnliche Reichtum an Reliefs hat dem Tempel den arabischen Namen gegeben - „bebildeter Ort“. Der beeindruckende Löwen-/Apedemak-Tempel wurde von Archäologen rekonstruiert. Am Nachmittag geht es weiter südwärts – wir passieren den 6. Nilkatarakt - riesige Granitfelsen inmitten der Wüste. Am Abend bleibt eventuell noch Zeit zum Besuch des Souks von Omdurman.

9. Tag: Khartum - Omdurman. Für einen abschließenden Gesamteindruck unternehmen wir eine Stadtrundfahrt durch Khartum, die uns zum Archäologischen Nationalmuseum bringt, das u.a. drei Tempel beherbergt, die von der UNESCO beim Bau des Assuan-Staudamms gerettet wurden. Aber auch grandiose christliche Fresken aus den Königreichen Faras und Makuriya sehen wir. Wir überqueren den Zusammenfluss von Weißem und Blauem Nil und erreichen Omdurman, die alte Hauptstadt des Sudan. Wir besuchen das Grab des Mahdi (charismatischer, religiöser Führer des 19. Jh., als „Vater der Nation“ verehrt) sowie den Souk. Tageszimmer stehen zur Verfügung. Am späten Abend Transfer zum Flughafen.

10. Tag: Khartum - Istanbul - Wien/München. Um ca. 00.30 Uhr Rückflug nach Istanbul (Ankunft ca. 05.55 Uhr) und weiter nach Wien bzw. München, wo man gegen 10.00 Uhr landet.

Vorprogramm Nördliches Nubien

1. und 2. Tag: wie Programm links, 1. und 2. Tag.

3. Tag: Karima - Ausflug Tempel von Soleb - Tombos. Früh morgens geht es durch die Westliche Wüste nach Norden. Mit einem kleinen Motorboot erreichen wir den am Nilufer gelegenen Tempel von Soleb, den besterhaltenen ägyptischen Tempel im Sudan - PapyrusbündelSäulen und reich mit Hieroglyphen-Texten bedeckte Wände faszinieren jeden Besucher. Gewaltige Granitfelsen markieren den Beginn des 3. Katarakts, wo unser Preset Camp für 2 Nächte bei Tombos liegt.

4. Tag: Tombos - Wadi Sebu - Sai-Insel. Als ersten Programmpunkt besuchen wir die Granitbrüche von Tombos, wo eine Statue von König Taharqa vergessen wurde. Direkt am Ufer des Nils im Wadi Sebu finden wir die reichhaltigsten Felsritzungen des Sudan, bis zurück in prähistorische Zeit. Auch auf der nördlich gelegenen Insel Sai finden wir zahlreiche Überreste aus altägyptischer und koptischer Zeit.

5. Tag: Tombos - Kerma - Karima. Am Morgen geht es nach Kerma, wo wir die Überreste von gewaltigen Ziegelgebäuden - „Defuffa“ genannt - sehen. Hier begann die Geschichte des Reichs Kusch. Durch Sanddünen, weite Ebenen und rote Sandsteinmassive der Nubischen Wüste geht es nach Karima - Übernachtung im Rest-House in Karima.

6. - 13. Tag: wie Programm links, 3. - 10. Tag

Vorprogramm mit Geländewagen, sehr gutem Preset-Camp und 1 Nacht im Hotel/meist VP

TERMINE: 
27.12. - 31.12.2020
09.03. - 13.03.2021

bei 2 – 16 Personen € 990,–       EZ-Zuschlag € 160,–                                                                                      

• 2 Nächte im guten „Preset-Camp“ in aufgestellten Zelten mit Campingbetten u. Bettzeug, Dusch- und Toilettenzelten sowie 1 Nacht in Karima im Nubian Rest-House
• Vollpension vom 2. Tag morgens bis zum 12. Tag mittags

Gültiger Reisepass (ohne israelischem Sichtvermerk), sudanesisches Visum SOWIE negativer PCR-Test (max. 72 Std. vor Einreise) erforderlich.